Härtsfeldschule erfolgreich bei Jugend forscht

Mit zwei Regionalsiegen und fünf dritten Plätzen im Gepäck kehrten die Schüler der Härtsfeldschule Neresheim erfolgreich vom Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ der Innovationsregion Ulm zurück.

In der Sparte „Schüler experimentieren“, in der Jungen und Mädchen bis zu 15 Jahren antreten, hatten gleich zwei Schülergruppen der Härtsfeldschule die Nase vorn. Felippe Santos Schneider und Tobias Kaufmann (beide 13 Jahre) hatten sich schon immer gefragt, ob man Blitze selbst herstellen könnte. Zudem interessierte die beiden Schüler, wie sich Blitze und die Blitzhäufigkeit bei unterschiedlichen Temperaturen in Bezug auf den Klimawandel verändern. Mit einer Influenzmaschine erzeugten sie selbst Blitze und untersuchten ihre Häufigkeit unter verschiedenen Bedingungen. Das Ergebnis ihrer Forschungsarbeit brachte den beiden Schülern den Regionalsieg im Fachgebiet Geo- und Raumwissenschaften.
Kai Glaser und André Jäger (beide 14 Jahre) waren mit ihrem Projekt „Multi-PV – Zwei in einem“ im Fachgebiet Technik erfolgreich. Photovoltaik oder Solarthermie? Diese Frage stellen sich viele Häuslebauer, wenn es darum geht, welche umweltbewusste Lösung auf dem Dach montiert werden soll. Die beiden Jungforscher haben eine Lösung erarbeitet, die eine Entscheidung für die eine oder andere Methode überflüssig macht. Ihre „Multi-PV“ ermöglicht die Kombination beider Techniken in einer Platte und verbessert zudem die elektrische Leistung im Sommer. Die Forschungsarbeit wurde mit dem Regionalsieg belohnt.

Die beiden Teams werden die Innovationsregion Ulm nun im Mai beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ in Balingen vertreten.
Fünf weitere Schülergruppen belegten dritte Plätzen: Nicole Sorge (15) und Julia Klauser (14) im Fachgebiet Arbeitswelt/„Jugend forscht“, Anna Maier und Svenja Nohl (beide 13) im Fachgebiet Chemie/„Schüler experimentieren“, Darinka Zembrod (14), Maximilian Winkler (14) und Tom Sauerborn (13) sowie Niklas Weißgerber (13) und Philipp Spranger (12) im Fachgebiet Physik/„Schüler experimentieren“ und darüber hinaus Sabine Braun (13) im Fachgebiet Technik/„Schüler experimentieren“. Die Gruppen wurden während ihrer Ausarbeitung von Claudia Schwendtke, Cornelie Schöttle und Joachim Hügler betreut.
Als eine von fünf Schulen, die am meisten Teilnehmer entsandt hatte, wurde die Härtsfeldschule mit dem mit 250 Euro dotierten Schulpreis der IHK Ulm ausgezeichnet. Eine besondere Ehre wurde Joachim Hügler zuteil, der an der Härtsfeldschule als Betreuungslehrer für die „Jugend-forscht“-Gruppen im Einsatz ist. Die 16-köpfige Jury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Schule bewertete seine Schüler als hervorragend vorbereitet und bedachte Hügler mit dem Sonderpreis für engagierte Talentförderer der Heinz-und-Gisela-Friederichs-Stiftung.
Die Preisträger erhielten ihre Auszeichnungen im Rahmen einer Feierstunde im kleinen Saal der Donauhalle in Ulm.

(Bilder und Bericht Innovationsregion Ulm 17.02.2012)

Bilder Jugend forscht 2012 in Ulm

Die Härtsfeldschule forschte 2010

(Teilnehmer der AG: vordere Reihe von l nach r: Nicole Sorge, Valeria Sturm, Johanna Lehnert, Pia Steinmeyer; Mitte von l nach r: Frau Schwendtke, Anna Ullmann, Melissa Melchionda, Patricia Freihart, Michael Neumann, Matthias Heimrich; hinten von l nach r: Tamara Kaufmann, Karoline Uhl, Lena Meyer, Fridolin Birmelin, Fabian Heller, Marius Mößle)

Von Schokolade über Gummibärchen bis hin zur Energieeffizienz in der Schule...

Wie im letzten Jahr gab es auch in diesem Jahr wieder begeisterte Forscherinnen und Forscher an der Härtsfeldschule. Am Wochenende des 5. und 6. Februar 2010 hatten sie die Möglichkeit, ihre Ergebnisse bei der Firme Carl Zeiss in Oberkochen einer Jury und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die 15 Haupt- und Realschüler gehörten somit zu 146 jungen Forschern, die beim Regionalwettbewerb Jugend forscht starteten. Insgesamt wurden 65 Beiträge ausgestellt. Die Schülerinnen Anna Ullmann, Karoline Uhl und Nicole Sorge konnten die Jury mit ihrem Thema „Rund um die Schokolade“ überzeugen und erlangten im Bereich Arbeitswelt den 2. Platz. Ebenfalls überzeugen konnten Melissa Melchionda und Valeria Sturm, die die Jury durch ihre Duftstoffe betören und damit einen 3. Platz im Bereich Chemie erzielen konnten. Ebenfalls am Wettbewerb teilgenommen haben Marius Mößle, Michael Neumann, Fabian Heller (Energie – Gewinn und Verlust an unserer Schule), Lena Meyer, Fridolin Birmelin, Matthias Heimrich (Die fabelhafte Welt der Gummibärchen), Pia Steinmeyer, Tamara Kaufmann (Seifen im Test), Patricia Freihart und Johanna Lehnert (Herstellung von Wein aus verschiedenen Früchten).

Junge Nachwuchsforscher an der Härtsfeldschule

Untersuchung verschiedener Zubereitungsarten von Fleisch: Anja Hertlen und Fabian Heller (v.l.)

Am Wochenende des 13. und 14. Februar öffnete die Carl Zeiss AG in Oberkochen zum 12. Mal ihre Pforten für den Regionalwettbewerb „Jugend forscht / Schüler experimentieren„ der Region Ostwürttemberg.
Unter dem bundesweiten Motto „Du willst es wissen„ nahmen in diesem Jahr auch vier Gruppen der Härtsfeldschule Neresheim an diesem Wettbewerb teil.
Die jungen Nachwuchsforscherinnen Lena Meyer, Stephanie Mittring und Tatjana Eggstein widmeten sich der Untersuchung von Haartönungen.



Haartönungen im Test: Lena Meyer, Tatjana Eggstein und Stephanie Mittring (v.l.)

Melissa Melchionda, Pia Steinmeyer und Tamara Kaufmann untersuchten die Reaktion von Cola und Mentos, die zu einer hohen Colafontäne führt.
Latexprodukte wurden von den Nachwuchsforschern Fridolin Birmelin, Matthias Heimrich und Michael Neumann auf physikalische und chemische Eigenschaften geprüft und Anja Hertlen und Fabian Heller untersuchten die Veränderung von Fleisch bei verschiedenen Zubereitungsarten.
Insgesamt waren an diesem Wochenende 60 Arbeiten von 131 Schülern zu besichtigen. Der Forscherdrang der 9 bis 19 jährigen bezog sich auf folgende sieben Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik. Die meisten Arbeiten wurden im Bereich der Chemie eingereicht, in der auch drei der vier Gruppen der Härtsfeldschule starteten.
Neben dem Ambiente und dem gut organisierten Wettbewerb war ein Fernsehinterview des SWR ein weiterer Höhepunkt für die Schüler.
Die Härtsfeldschule wurde auf Grund ihrer starken Beteiligung am Wettbewerb mit einem Schulpreis ausgezeichnet.

C. Schwendtke